Computerspiele und Lan-Parties

Computerspiele gehören zu einem heiß diskutierten in den Medien. Kaum wird von einem aktuellen Amoklauf berichtet, bringen Experten brutale Computerspiele damit in Verbindung. Sie sollen der Grund und der Auslöser dafür sein, dass unsere Jugend den Bezug zur Realität verliert. Jedoch sollten Computerspiele nicht von vornherein als eine Problematik in der Erziehung von Jugendlichen angesehen werden. Sicherlich gibt es zahlreiche Spiele, in denen man wild auf alles schießt was einem vor die Flinte kommt und die in ihrer Grafik und Gestaltung ziemlich nahe der Realität kommen. Da sollte es nicht verwunderlich sein, dass der ein oder andere labile Teenager darin ein Ventil für seine Aggressionen sieht. Aber bis er zu einer wahren "Gefahr" mutiert, müssen noch andere Bausteine gelegt werden. Die Ursachen liegen häufig in der psychischen Verfassung eines Menschen als in der Rolle, die er beim Computerspielen annimmt.


Abgesehen von diesen "gefährlichen" Rollenspielen, gibt es natürlich auch noch empfehlenswerte Simulationen, die langweilige, trostlose Nachmittage an einem Rechner verschönern.
So kann man mit Denk- und Strategiespielen Zeit rumbringen und auch noch etwas für das logische Denken tun. Wer richtig abschalten will und alles um sich herum vergessen, der sollte es doch einmal mit Fantasyspielen versuchen. Dort schlüpft man in Charaktere von Fabelwesen und durchlebt deren Geschichte. Und keine Sorge, hierbei besteht sicherlich auch keine Gefahr des Realitätsverlustes.


Um den Computerspielen wieder zu einem besseren Ruf zu verhelfen, können vor allem "Train Your Brain"-Spiele nützlich sein. Diese Computerspiele reizen durch ihre vielversprechende Wirkung. Bei diesen Spielen handelt es sich häufig um Lern- oder Gedächtnisspiele, die die Allgemeinbildung oder die Gedächtnisleistung ihres Spielers verbessern sollen.